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Lisa goes… Livestream

Lisa hat sich mal wieder ans Set gewagt und ihre Eindrücke in der 2. Folge unserer Blogreihe “Lisa goes…” festgehalten. Dabei geht sie der Frage nach, ob Hühner im Livestream eigentlich eine gute Idee sind. Wir verraten die Antwort schon mal: immer!

 

Folge 2: Lisa goes Livestream

 

Lisa lacht

Was habe ich mir nur dabei gedacht, spontan für einen Kollegen einzuspringen und einem Dreh zuzusagen, bei dem ich um 8 Uhr im Münchner Umland auf der Matte stehen muss? In Zeiten von Homeoffice, wo ich sonst um 8 Uhr erst meine Äuglein öffne… unvorstellbar. Hier stehe ich also, um 6:30 Uhr, völlig verschlafen neben meinem Bett…

 

7 Uhr: Es wird noch schlimmer. Als ich mit dem Auto los düsen möchte, fällt mir auf, dass meine Scheiben vereist sind.

7:10 Uhr: Geschafft, die Scheiben sind frei und ich bin motiviert, dass es jetzt endlich los gehen kann. Was könnte mich jetzt noch zurückwerfen? Ihr habt es geahnt?! Der Tank ist leer.

8 Uhr: Nachdem ich 20 Minuten einen einspurigen Waldweg entlanggefahren bin, erreiche ich endlich die heutige Location für den Livestream – den Archehof Schlickenrieder.

Da ich (wie ihr aus Folge 1 wisst) erst einmal auf einem Dreh dabei war, stehe ich die meiste Zeit nur im Weg, grinse vor mich hin und folge den Anweisungen, die meist nur darin bestehen Equipment von A nach B zu tragen.

9:15 Uhr: Mein erstes Erfolgserlebnis an diesem Tag! Ich habe komplett alleine so ein Licht-Regenschirm-Stativ-Ding aufgebaut UND ES LEUCHTET SOGAR!!!!

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10 Uhr: Dank meiner langjährigen Erfahrung im Equipment Aufbau steht das Set soweit und wir haben zum ersten Mal Zeit die Sonne und die tolle Aussicht auf die Berge zu genießen.

10:12 Uhr: Eine Horde hübscher Hühner kreuzt meinen Weg. Mein neues Tageshighlight!

10:20 Uhr: Ein kritischer Blick von Maxi reicht und wir bauen einen Teil des Sets noch mal um. Das bedeutet für mich: TISCHE SCHLEPPEN JIPPIIIIII

10:50 Uhr: Ich verspüre das erste Mal ein Hungergefühl.

11:38 Uhr: Dennis, unser Livestream Profi, erklärt mir grob die technischen Anforderungen bei einem Livestream und zeigt mir, wie ich die verschiedenen Kameras live schalten kann. Sieht im ersten Moment eigentlich gar nicht so schwierig aus und ich tobe mich wild an den grün und rot leuchtenden Knöpfen aus.

 

Los geht`s

12:05 Uhr: Das Set steht (diesmal wirklich 😉), die Speaker wissen was sie zu tun haben und wir starten einen ersten Testlauf. Es wird spannend!

Übrigens bekomme ich die wichtigste Aufgabe zugeteilt! Da das Wetter so toll ist, nehmen wir den Opener spontan draußen auf und müssen dann ruckzuck das Equipment zum eigentlichen Talk Set bringen und alle Kabel wegräumen, damit sie nicht im Bild liegen. Diese große Verantwortung die Kabel wegzuräumen wird mir übertragen und ich bin stolz wie Bolle.

13:14 Uhr: Der Testlauf war super, alle wissen was zu tun ist, wir testen noch fix die Zuschaltung eines Speakers aus dem Homeoffice und endlich können wir zum Mittagessen.

13:45 Uhr: Die Speaker werden noch kurz von mir abgepudert, alle sind bereit und pünktlich um 14 Uhr startet der Livestream.

14 Uhr: Der Livestream startet. Kurz vorher hat Maxi mir noch die wichtige Aufgabe übertragen bei einer Internetstörung zwei komische Kästchen auf dem Laptop zu verschieben, damit alles wieder läuft. Im Nachhinein erfahre ich, dass das eine komplett unnötige Aufgabe war und er das nur getan hat, damit ich hoch konzentriert 1 ½ Stunden leise bin. Aber ich würde behaupten, dass ich das ganz gut gemacht hab!

MEIN HIGHLIGHT IM LIVESTREAM: Wir haben uns vorher ausgiebig darüber unterhalten, wie cool es doch wäre, wenn bei diesem 5 Min. Opener die Hühner direkt durchs Bild laufen würden UND GENAU DAS IST DANN AUCH PASSIERT. Wir also komplett happy wegen ein paar Hühnern. BTW: Die Aufgabe mit dem Kabel habe ich natürlich auch wieder souverän gemeistert, habe aber vergessen die Terrassen Tür zum Set hinter mir zu schließen… Die Hühner wollten sich dann unbefugten Zugang zum Set verschaffen und wären fast durch die Tür mit rein. Das konnte aber zum Glück durch die aufmerksame Moderatorin verhindert werden.

Dreh Livestream

 

 

Das war’s

15 Uhr: Der Livestream ist vorbei.

15:14 Uhr: Ich darf selbstverständlich noch beim Abbau helfen und meine Kompetenzen im Kabelaufwickeln erweitern und bin schon wieder hungrig.

15:48 Uhr: Während die anderen fleißig das Equipment richtig in die entsprechenden Koffer und Taschen verstauen, habe ich Kuchen und Krapfen entdeckt und unterstütze tatkräftig bei der Vernichtung der Süßspeisen. Jeder soll schließlich das tun, was er am besten kann.

17 Uhr: Nachdem das Dessertbuffet von mir dezimiert wurde, helfe ich noch beim Einladen des Equipments ins Auto und bin froh, dass wir den Tag geschafft haben und alles so gut gelaufen ist.

Der Kunde ist auch super happy und schenkt uns zum Dank noch eine Flasche Schnaps aus der Hofeigenen Destillerie unserer Livestream-Location. Ob ich die Flasche direkt als ich daheim war geöffnet und ein Stamperl getrunken hab?! Die Antwort gibt’s in der nächsten Ausgabe von „Lisa goes…“

Fazit: Wir hatten jeden Menge Spaß, jede Menge Hühner im Bild und einen tollen Livestream mit neuen Erfahrungen für mich. Cheers!

 

Hier geht’s zur 1. Folge.

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