Aktuelles

Die Facebook-Falle

Wednesday, July 13th, 2011

Seit über einem Jahr betreut PAGES Media den Social-Media-Auftritt der Liveshopping-Plattform Pauldirekt.de und hat sich mit den Möglichkeiten aber auch Fallen dieses neuen Werbesegments auseinandergesetzt. Social-Media-Experten sind derzeit hoch gefragt. Nicht nur, weil sie sich scheinbar mit einem brandneuen Medium bestens auskennen, vielmehr, da viele Unternehmen dringend einen Auftritt im Social-Web wollen. Jeder hat so etwas, mein Unternehmen braucht das auch – denken die Entscheider. Falsch – sagt die Flut an unbrauchbaren Facebook-Fanpages. Der Grund ist leicht gefunden: Nicht jede Firma muss ins Social-Web. Wir legen Grundlagen dar und erklären, was ein erfolgreicher Facebook-Auftritt benötigt und vor allem für wen er sich überhaupt als Kommunikationsplattform eignet.

Mit 19.459.280 aktiven Facebook-Nutzern* (http://allfacebook.de/userdata/) in Deutschland ist das Social-Media-Netzwerk klarer Marktführer. Denn nicht nur die private Nutzung gehört zum täglichen Ritual. Besonders im gewerblichen Bereich wird die „Fan-Seite“ immer beliebter und gehört schon längst zum guten Ton. Damit liegen die Experten nicht falsch, schwierig wird es nur, wenn die Voraussetzungen für einen Auftritt im Social-Web nicht gegeben sind.

 

 

 

 

Die Voraussetzungen:

Zielgruppe: Allem voran sollten sich die Marketingbeauftragten des Unternehmens die Frage stellen, ob die Zielgruppe Facebook nutzt. Erst wenn diese Frage mit einem klaren „ja“ beantwortet werden kann, ist es möglich einen erfolgreichen Auftritt zu formen. Zweckoptimismus und Aussagen wie “Die User werden dann sicher kommen wegen der tollen Seite” sprechen eher gegen einen Auftritt im Social-Web.

Nutzen für die Firma: Eine weitere wichtige Frage ist der Nutzen eines Auftritts. Durch die Welt der Social-Media-Plattformen ist es möglich sehr schnell aktives Feedback der Kundschaft einzuholen und entsprechend diese Zielgruppe zu erreichen. Das ist Fluch und Segen zugleich: Meist sind es die Kunden mit einem Problem, die sich ausschweifend an der Pinnwand auslassen. Der Betreiber kann hier jedoch reagieren und einen positiven Effekt nutzen. Wird dem User nach wenigen Minuten vorbildlich geholfen, mit Austauschgeräten, Beratung oder Support, lesen die anderen Nutzer dies und haben das Gefühl, dass sich der Betreiber gut um seine Kunden kümmert. Ebenso positiv ist die Möglichkeit für Firmen, direkte Kaufimpulse auszusenden. Dazu muss aber das passende Produkt oder Firmenstrategie her. Der Kramerladen im ländlichen Bereich benötigt keine Fan-Seite. Dafür ist er zu sehr an die örtliche Zielgruppe gebunden und seine Produkte zu alltäglich. Solche Unternehmen können mit einer internationalen Plattform nichts anfangen. Wohingegen ein Anbieter für Softwarelösungen definitiv ins Social-Web sollte.

Solche Fans sind nichts wert: Keine eigenen Freunde und alles voll mit Mitmacht-Nachrichten.

Zwar ist es  möglich für den Kramerladen lokale Werbung zu schalten, aber nur, wenn der Aufwand in Relation zum Nutzen steht und es die Zielgruppe erlaubt.
Nutzen für den Kunden: Was erhält der Endkunde im Gegenzug für sein „gefällt mir“. Gibt es einen eindeutigen Mehrwert? Ist dies nicht der Fall muss gegebenenfalls ein Nutzen geschaffen werden. Dieser Punkt dient dazu, den Nutzer täglich zu fordern und ihn somit auf der Facebook-Seite zu halten. Hier reicht ein exklusiver Ausblick auf neue Waren, den es nur online gibt oder Bildmaterial, das es nur auf Facebook zu sehen gibt. Oder die Kunden bekommen einen exklusiven Rabatt.

Zeit: Immer wieder erhalten wir Anfragen von Firmen die sich einen “schnellen” Facebook-Auftritt wünschen. Oftmals wird hierbei der zeitliche Aufwand unterschätzt. Die Betreuung eines ausgereiften Facebook Auftritts ist zeitraubend und nicht auf Werktage von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr beschränkt. Gerade wenn der Endkunde Zuhause ankommt bedarf es in vielen Fällen einer gewissen „Unterhaltung“. Das Gleiche gilt auch für das Wochenende. Die User lesen hauptsächlich in Ihrer Freizeit, nicht in der Arbeit, denn dort ist Facebook oft sogar gesperrt oder der Arbeitsplatz schlichtweg ohne Rechner. Solche Umstände können sich viele Social-Media-Manager gar nicht mehr vorstellen, aber nicht jeder ist 24/7 online. Beim Thema Zeit ist es ausserdem wichtig, streng auf den Inhalt zu achten. Besonders wenn sich mehrere Mitarbeiter im Facebook-Team befinden. Es nervt die Abonnenten, wenn alle Mitarbeiter am Vormittag gleichzeitig posten und am Nachmittag nichts mehr geschieht. Einige Zeitschriften machen den Fehler, dass sie alle Newsmeldungen am Morgen auf Facebook pusten. Das sorgt dafür, dass die User auf “verbergen” klicken und aus dem “Grab der Unsichtbaren” kommt eine Seite so gut wie nicht mehr heraus. Aus den Augen aus dem Sinn, dieses Sprichwort wiegt in der modernen Netzgesellschaft eine Menge. Schreibvereinbarungen müssen gewissenhaft angefertigt werden. Natürlich ist es nicht notwendig für alle Firmen strenge Regeln zu erarbeiten. Es muss aber ganz klar festgelegt sein, was gepostet werden darf und in welcher Form. Sonst kann es schnell nach hinten losgehen. Wie schon bei ranghohen Firmen, beispielsweise dem Mode-Label „Kenneth Cole“. Mit einem sinnbildlich zu übersetzenden Tweet a´la: „In Ägypten sind Unruhen ausgebrochen, die haben wohl gehört, dass es unsere Frühlingskollektion online zu kaufen gibt“ hat sich der Firmenchef Millionen Kunden vergrault. Die Facebook-Seite des Labels wurde daraufhin regelrecht auseinandergenommen. Mit strikten Regeln, moralisch, inhaltlich und förmlich, wäre diese Katastrophe nicht geschehen.

Ein Twitter-Post mit gravierenden Folgen. Kenneth Cole vertreibt Fans mit geschmacklosen Nachrichten. Ein gutes Beispiel dafür, wie gefährlich Social Media sein kann. Die Auswirkungen waren vor allem auf Facebook enorm.

Es kann losgehen
Sind die Voraussetzungen vorhanden bzw. geschaffen gilt es den Inhalt des Auftritts zu klären. Besonders bei großen Firmen sollten Abteilungen gegebenenfalls getrennt werden. Klar muss außerdem sein, dass regelmäßig Neuigkeiten zu lesen sind. Damit ist aber nicht gemeint, dass ein tägliches „Wahnsinns Wetter“ die User bei guter Laune hält. Vielmehr sollte der Inhalt die Frage sein: Was wollen die Kunden von uns wissen? Im zweiten Durchgang muss dann geklärt werden, was es exklusiv auf Facebook zu konsumieren gibt. Dieser Punkt ist sehr wichtig, da sich jeder Endkunde natürlich auch ganz bequem auf der Firmenhomepage informieren kann. Der Inhalt kann vielfältig sein. Es reichen schon kleine Anreize oder eine Aufmerksamkeit. Ein Sticker-Set für alle Facebookfans (von Mammut gab es so eine Aktion), Produktvorschau eines Liveshopping-Plattform (pauldirekt.de) oder Fotos anderer Facebook-Nutzer mit einem Produkt des Herstellers (Specialized Bikes). Der Facebook-Nutzer will einen Extra-Service, Extra-Info, Extra-Behandlung, sonst fehlt ihm die Motivation täglich zu lesen.

Augen helfen
Noch attraktiver wird der „gefällt mir“-Button, wenn es etwas auf Facebook zu sehen gibt, dass es sonst nicht gibt. Dazu zählen Bilder aus der Fertigung, ein Azubi-Tagebuch, Videos vom Marketing, exklusive Details und Vorab-Infos. Etwa zur brandneuen Designkollektion für die kommende Jahreszeit. Ein persönlicher Bezug verfestigt diesen Eindruck weiter. Ein attraktiver Mensch wird auf Facebook zum Sprachrohr für die Firma. User fühlen sich gut beraten, da sie ja einen persönlichen Ansprechpartner haben und eine entsprechende Bindung aufbauen. Nebenbei wird der „Kultstatus“ oder der Brand gefestigt. Doch Vorsicht: Hängen Sie nicht Ihr Unternehmen am neuen, gutaussehenden Kollegen auf. Wenn er weg ist, verliert die Firma und somit die User ein Bezugsgesicht!

Spezielle Fanseiten versorgen Gewinnspiel-Fans mit täglich frischer Beute.

Gewinnspiele
Vorweg: Klar helfen Gewinnspiele. Besonders in der Anfangszeit mutiert diese Art der Fan-Generierung zum wichtigen Hilfsmittel. Nützlich für die Firma ist diese Werbemaßnahme aber nur bedingt. Auf Facebook herrscht eine regelrechte Gewinnspiel-Manie. Zahllose User sind nur noch auf der Suche nach neuen Gewinnspielen und klicken, ohne sich ernsthaft für Marke und Firma zu interessieren, auf den Button „gefällt mir“. Für die Suche nach Gewinnspielen gibt es schon eigene Facebook-Unterseiten wie zum Beispiel „Gefällt mir Gewinnspiele“. Mit täglichen Updates kommen die Gewinnspieljäger so an ihre Beute. Nachteil: Der „Fan“ ist kein potenzieller Kunde, sondern nur ein williger Gewinner. Insofern ist der mittelfristig bis langfristige Nutzen sehr gering Zudem erwarten Facebook-User, die mit einem dicken Gewinnspiel gelockt wurden, eine Steigerung. Ein Trend, der Zahlen und Fakten für Nutzen und Effizienz des Auftritts verwischt und es schwer macht, Statistiken zu erstellen, die glaubwürdig sind. Es gilt: Gewinnspiele ja, aber mit Bezug auf die Marke und wohl dosiert. Dabei müssen auch alle Konsequenzen klar definiert werden. Ein Beispiel auf Facebook verdeutlicht warum: Der Hersteller Pril gab Facebook-Usern die Möglichkeit ein eigenes Flaschendesign zu kreieren. Ein Vorschlag erhielt enorme Unterstützung und war deutlich auf Platz eins. Das Problem für Pril lag darin, dass das Design extra schlecht war. Auf der Vorderseite der Pril-Flasche ist ein gekritzelter Kopf, der „Priiiiiiiiil“ brüllt. Trotz heftiger Debatten gewann letztendlich ein von Pril ausgewähltes Design. Hier schnappte die Socialmedia-Falle zu und die User protestierten verärgert und laut. Hätte Pril diese Flasche auf den Markt gebracht, hätte das Unternehmenen wohl einen Internet-Kult real werden lassen, die Aktion hätte sich um die ganze Welt gesprochen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Roadmap
Wie jedes firmeninterne Projekt benötigt die Fan-Seite auf Facebook eine gewisse Roadmap. Je weitläufiger Projekte, Gewinnspiele, Aktionen und Inhalte geplant werden können, desto besser. Das sorgt dafür, dass jederzeit ein inhaltliches Hoch vorherrscht. Oftmals gibt es zwischen speziellen Aktionen Flauten und die eigene Marke tritt schnell wieder in den Hintergrund. Gibt es aber, über das kommende Jahr verteilt, regelmäßige Events, von denen schon während sie stattfinden Videos, Bilder und Texte explizit für Facebook angefertigt werden, bleibt die Attraktivität und die entsprechende Kundeninteraktion stets hoch und erlebt keine Talfahrt. Wichtig: Geben Sie dem Projekt auf alle Fälle Zeit. Aller Anfang ist schwer, auch im Social-Web. Echte Fans warten nicht brennend auf einen Auftritt, sondern lassen sich mit einem ausgewogenen Angebot überzeugen und werden oftmals durch Facebook erst zu wahren Fans. Von dieser Problematik können Agenturen ein Klagelied singen. Der Kunde will Facebook, am besten gestern und bitte bis Ende des Monats mindestens 5.000 Fans und dann jedes Folgemonat eine Steigung von 10 Prozent. Solche Wahnvorstellungen gilt es in Vorgesprächen aufzuklären.

Erlaubt oder nicht?
Vorsicht vor den klassischen Gewinnspielvarianten wie zum Beispiel: „Bei 500 Fans gibt es X“ oder „Markiere Dich auf dem Bild und gewinne“. Solche Methoden sieht Facebook seit 2009 nicht sehr gerne. Dabei spielt der Ort eine Rolle, “wo” das Gewinnspiel stattfindet. Denn wenn sich Benutzer auf einem Bild markieren sollen, das auf einem Facebook-Server gehostet wird, findet das Gewinnspiel samt rechtlichen Schritten auf Facebook-Territorium statt. Facebook wird also zum Verantwortlichen. Gewinnspiele sind aber in einigen Ländern gesetzlich verboten und Facebook könnte dann zur Rechenschaft gezogen werden, da in den betroffenen Ländern natürlich Social-Network-Basics wie die Kommentarfunktion und Positings funktionieren. Mögliche Konsequenzen sind eine Sperrung der Fanseite – und das kostet Glaubwürdigkeit und kann rechtliche Schritte nach sich ziehen. Insofern empfiehlt es sich auf Apps zu bauen. Die zwar etwas kosten, aber dafür legal und vor allem optisch viel besser sind. Zudem ist der Nutzen für ein Unternehmen höher. Alle Teilnehmer hinterlassen einen gewissen Datensatz, der beispielsweise für Marktforschung wichtig ist. Ein praktisches Tool für Gewinnspiele ist Halalati. Rechtliche Grundlagen für den Bereich Facebook erläutern die Anwälte Schwanke und Dramburg in ihrem kostenlosen E-Book „Rechtliche Stolperfallen im Facebook Marketing“.

Google+
Frischen Wind bringt Googles Portal “Google+” mit sich. Die Webseite, die inzwischen schon mehr als 10 Millionen aktive Nutzer zählt, ist klarer Top-Favorit im Kampf un die Social-Media-Welt. Bislang ist der Anklang positiv. Google gestaltet vor allem die Sicherheitsoptionen durchsichtiger und erlaubt die einfache Sperrung privater Inhalte. Zudem ist es sehr einfach Freunde in verschiedene Gruppen einzuteilen. Google nennt die Nutzergruppen “Circles”. Per Drag & Drop landen so die Freunde im richtigen Topf oder verschwinden daraus wieder. Auf Facebook ist diese Option deutlich umständlicher. Vorerst wird es auf Google+ keine Firmenseiten geben. Von offizieller Seite wird diese Option mit ausgewählten Unternehmen getestet und soll Ende Juli 2011 zur Verfügung stehen. Erst dann können wir sagen, ob auch dort die Social-Media-Falle zuschnappt, oder nicht. Bislang gilt aber ganz klar: Ausprobieren ist angesagt! Google + macht Spaß.

Fazit: Facebook macht Arbeit – keine Frage. Vielmals wird dieser Aufwand unterschätzt. Aber mit ein wenig Planung, guten Ideen und der Beherzigung unserer Voraussetzungen und Tipps kann er gelingen. Wenn die Community dann einmal eine gewisse Eigendynamik entwickelt, ist ein guter Einstieg gelungen und es ist möglich, die eigene Marke relativ kostengünstig und direkt zu bewerben. Die Möglichkeiten sind riesig, aber auch die Facebook-Fallen. Ein weiterer Tipp: Erlauben Sie Charakter und versuchen Sie aus der Menge zu stechen. Nichts ist langweiliger als tägliche 08/15-Posts…

Von Peter Döring.

PAGES Media auf Facebook: http://www.facebook.com/pagesmedia



10 Gründe für Videos

Friday, May 20th, 2011

Bewegtbild hat sich im Schatten von HD, Social-Media und WebTV zu einem effizienten und sehr starken Medium entwickelt. Vor 10 Jahren waren Image-Produktionen noch sündhaft teuer. Die Digitalisierung änderte dies. Oft fragen uns Agenturen und potentielle Kunden, warum sich Bewegtbild so gut für Kommunikation und Werbung eignet. Die Gründe sind umfassend und wir haben sie in diesem Beitrag zusammengefasst. Fakten, ganz ohne Werbe-Schnickschnack. Filme werden die klassischen Medienformen nicht verdrängen, gewinnen jedoch an Bedeutung. Ein guter Videoclip weiß einen Artikel sogar perfekt zu ergänzen.

Bewegtbild ist…

 

1) Informativer

Wenige Sekunden eines gut gemachten Clips transportieren so viel Information wie stattlicher Text. Ein gutes Beispiel: Das Handbuch eines Mobiltelefons. Während darin in kleinen Buchstaben schrittweise Erklärungen wie “Drücken Sie diese oder jene Taste um ein Gespräch zu beginnen” stehen, sieht der Zuschauer diesen Vorgang in einem Video und versteht innerhalb weniger Sekunden was zu tun ist. In einem Bruchteil der Zeit ohne „aktiv“ zu lesen. Visuell dargestellte Zusammenhänge funktionieren durch Nachahmung. Ein Text muss ausschweifend umschreiben und Beispiele nennen.

2) Emotionaler

Bewegtbild kann in Verbindung mit Musik und einer ansprechenden Handlung ganz gezielt Emotionen wecken. Das können Text und Foto zwar auch – aber mit wesentlich mehr Aufwand. Bei der Lektüre eines bewegenden Artikels schießen weitaus weniger Leuten die Tränen in die Augen, als bei einem emotionalen Video. Der Text muss erst vom Leser in eine bildliche Vorstellung umgewandelt werden um zu funktionieren. Diesen Schritt spart sich das Medium Bewegtbild. Es zeigt sofort was Sache ist. Dadurch werden Beileid, Fürsorge oder Bedauern ausgelöst. Diese Gefühle sind tief verankert, werden aber durch gelesenes Wort nicht in diesem Umfang angeregt. Das Beispiel ist zu negativ? Das funktioniert genauso mit den Gefühlen der Begeisterung, Freude und vielen anderen. Wie sagt man: Lachen steckt an. Aber nicht, wenn ich mir als Leser erst eine Person vorstellen muss, die lacht und sympathisch ist.

 

3) Audiovisueller

Videos transportieren Informationen schneller als es Text und Bild alleine können. Der Zuschauer hört, sieht und fühlt die Botschaft und zwar alles zur gleichen Zeit. Einen Text muss der Leser aktiv konsumieren, ein Webvideo startet per Mausklick und der Zuschauer kann sich zurücklehnen.

 

4) Kreativer

Ein Text erschafft durch die Fantasie des Lesers eigene Welten, Charaktere und Zustände. Durch Spezialeffekte und Animationen verbiegen auch Videos die Realität. Die kreativen Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Bestimmte Produktionen sind durch ihren besonderen Look berühmt geworden, z.B. Apple-Werbeclips oder Sin City. Die Postproduktion zaubert aber erst Feuer in eine Unterwasser-Szene und eingeblendete Texte unterstreichen Wichtiges. Einem Text geht hier schneller die “Puste“ aus.

 

5) Glaubwürdiger und Kompetenter

Menschen vor der Kamera wirken nicht nur durch ihren Titel kompetent sondern auch durch ihr Verhalten. Schreibt ein Redakteur einen Test über ein Handy und gibt dem Leser ein Fazit an die Hand, belegt niemand anderer die Kompetenz des Autors, als der Autor selbst. Testet hingegen jemand vor laufender Kamera ein Handy, sieht der Zuschauer an seinen Bewegungen ob der Tester mit dem Gerät gut vertraut ist. Muss er im Menü suchen oder bedient er es fast blind? Wenn ein Professor vor der Kamera auch noch aussieht wie ein typischer Prof., fordert es das Vertrauen des Zuschauers zusätzlich. Zudem lassen sich in Videos Werbebotschaften leichter verstecken als in Texten und Bildern, die Möglichkeiten sind größer.

Beispiel: Ein Unternehmen bekommt einen neuen zusätzlichen Geschäftsführer. Der Flurfunk erzeugt die ersten negativen Gerüchte. Geht es dem Unternehmen gut? Werden wir alle entlassen? Wenn jetzt der neue Vorgesetzte ein Video verschickt, in dem er den Mitarbeitern erklärt, dass alles in Ordnung ist und er zur Verstärkung aufgrund des gesunden Wachstums an Bord geholt wurde, verstummen die negativen Stimmen umgehend. Eine Massenmail an everyone@everywhere.de kommuniziert das weniger glaubhaft.

 

6) Vielseitiger

Bewegtbild ermöglicht weitaus mehr Möglichkeiten an eine Zielgruppe “anzudocken”. Bestimmte Situationen, Charaktere, sympathische Gesichter und passende Musik holen den Zuschauer ab und er identifiziert sich sogar damit. Ein Text hat hier nur wenige Sekunden Zeit: Der Leser überfliegt kurz die Bilder und die Überschrift. Erwecken diese nicht sofort seine Aufmerksamkeit, konsumiert er das Werk nicht und der Text hat, ob gut geschrieben oder nicht, das Ziel verfehlt.

 

7) Neutraler

Videos wirken neutral. Eine hervorragende Möglichkeit, Werbebotschaften zu transportieren. Ist ein viraler Spot gut gemacht, leiten ihn begeisterte Zuschauer weiter ohne daran zu denken, dass er in diesem Moment als Werbemedium dient. Erfolgreiche Filme teilen Menschen über Facebook oder versenden den Link per Mail. Eine gedruckte Anzeige schafft es nur selten in irgendwelche Verteiler. Online-Videos sind oft mutiger als klassische Werbung aus dem TV. Oder kennt jemand einen aufregenden Spot über Tütensuppe oder Waschmittel?

 

8) Nachhaltiger

Bewegtbild spricht mehr Sinne an und verankert sich somit auch mehrfach im Kopf. Ein Selbsttest: Welche drei Artikel (außer diesem) haben Sie zuletzt gelesen und welche drei Videos haben Sie sich angesehen? Ein guter Film, ein trauriges Ende – all diese Sachen bestehen länger, da sie mit einem Gefühl gekoppelt sind. Im Optimalfall erinnert sich der Zuschauer sogar durch bestimmte Impulse erneut an den Clip, deshalb sind Wiedererkennungswerte besonders wichtig.

 

9) Akzeptierter

Eine aktuelle Bitkom-Studie beweist: Jeder zweite Internetnutzer guckt Videos im Netz und jeder siebte stellt eigene Videos online. Übrigens gucken Männer mehr Mini-Filme als Frauen. Der Erfolg von YouTube und Co kommt nicht zufällig. Bewegtbild ist ein starkes und zeitgemäßes Kommunikationsmittel.

 

10) Preiswerter

Bewegtbild lässt sich heute viel preiswerter realisieren. Kameratechnik und Schnittplätze kosten deutlich weniger als vor 10 Jahren. So sind auch für kleine und mittelständische Unternehmen hochwertige Produktionen realisierbar. Auch die Verbreitung an sich ist günstiger geworden. Wer ein Print-Produkt verteilen will braucht eine Druckerei, Videos verteilen sich rasend schnell über Video-Plattformen, Facebook, YouTube und E-Mail-Link. Selbst Millionen Abrufe kosten nicht extra. TV-Werbung und Digital Signage ausgenommen. Bandlose Workflows und erschwingliche HD-Kamerasysteme, die auf preiswerte Medien wie SD-Karten oder Festplatten aufnehmen, sparen viel Zeit und bares Geld.

 

Die Gründe für Bewegtbild und gezielte Produktionen sind vielseitig. Unternehmen und Medien, die mit der Zeit gehen, dürfen darauf nicht mehr verzichten. PAGES Media produziert seit 2006 Videos für die Industrie, für staatliche Einrichtungen, Medien und Verlage sowie TV-Sender. Als Full-Service-Agentur beraten wir Sie gerne und informieren über Möglichkeiten, liefern Ideen und schätzen Kosten. Ein Anruf oder eine Mail genügen. Sprechen Sie uns an — Wir lieben Bewegtbild! (tp)

PS: Die Bilder stammen aus unserer Video-Kooperation mit F&H. Den ganzen Film gibt es in unseren Beispielen und auf YouTube.



Machen DSLRs bessere Videos?

Monday, April 18th, 2011

Oft fragen Kunden, ob wir mit einer “kleinen” Kamera oder mit einer “großen” drehen. Gerne mit der entsprechenden Gestik. Mit den “kleinen” sind dann DSLRs gemeint. Also digitale Spiegelreflexkameras, mit denen viele Videojournalisten heute ihren Job erledigen. Bei den “großen” denken die Leute an schwere Geräte, die sie aus dem TV oder von Messen kennen und oft auf den Schultern eines schwitzenden Kameramanns lasten. In Produktionskreisen wird deshalb gerade eine Frage heiß diskutiert: Kann ich meine Videoproduktionen auch mit DSLRs realisieren?

Dieser Artikel erklärt die grundlegenden Unterschiede, um Produzenten und Auftraggeber vor einer falschen Wahl zu schützen. Hat sich der angefragte Produzent bewusst für eine DSLR entschieden oder steht eine Plaudertasche vor Ihnen, die es einfach nicht besser weiß. Denn ein gängiger Irrglaube ist: Eine teure, moderne Kamera reicht um ein Video zu produzieren. Wirft man einen Blick in die Medien, in denen der Redakteur mal schnell per Meeting zum “Bewegtbildbeauftragten”, zum “Videoredakteur” oder gar zum “Produzenten” ernannt wurde, zeigt sich in den Produkten meist schnell, wie man es besser nicht angehen soll.

Die Neuvorstellungen aller DSLR-Hersteller glänzen mit zahlreichen Videofunktionen. Die Aufnahmen landen in voller HD-Auflösung auf den Speicherkarten und die Kameras lassen sich wesentlich einfacher transportieren als die üppigen Profi-Modelle. Inzwischen setzen einige Produzenten sogar DSLRs für Werbe- oder gar Filmproduktionen ein. Das ist keineswegs falsch. Jedoch nur, wenn der Produzent die Kameras bewusst wählt und nicht aus Budgetgründen oder um sie einmal auszuprobieren. Jan Schaumburg hat sogar den Arthouse-Film “Über uns das All” nur mit DSLR-Kameras (mehrere Canon EOS 7D) gedreht. Samt Schauspieler, Finanzierung, aufwändiger Postproduktion – also ein richtiger Film, ausgezeichnet und in Koproduktion mit Pandora Film und dem WDR.

Über uns das All (Quelle: Pandora Film, WDR)

 

 

Vorteile einer DSLR:
Durch ihr geringes Gewicht lassen sich DSLRs viel leichter an schwer erreichbaren Positionen anbringen, etwa auf dem Kühler eines Autos oder unter der Decke eines Raumes. Da das passende Zubehör jedoch (noch) fehlt, muss das Kamerateam hier noch selbst basteln.
Außerdem ist der Body einer Spiegelreflexkamera wesentlich handlicher. Die Modelle haben problemlos im Rucksack eines Videojournalisten platz. Bei größeren Drehs oder Auslandseinsätzen ersparen sie teure Übergepäckgebühren, das schont die Produktionskosten. Der Vorteil ist jedoch zugleich ein Nachteil. Drückt man während der Aufnahme die Knöpfe am Gehäuse, verwackelt die Aufnahme. Die Kamera hat durch ihr geringes Eigengewicht wenig Ausgleich und bewegt sich zu stark. Schon die kleinste Kraftanwendung zerrüttet das Bild, da hilft auch kein Bildstabilisator mehr. Kameramänner die mit einer guten Schulterkamera arbeiten, bedienen das Gerät während der Aufnahme ohne einen Wackler.
Die wechselbaren Objektive geben dem Kameramann Spielraum und sind um einiges preiswerter als die für Profigeräte. Für jeden Hersteller gibt es zahlreiche Objektive, ob Weitwinkel-, Tele-, Makro- oder gar Fisheye-Optik. Die hohe Lichtempfindlichkeit der Spiegelreflexkameras bringt auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch sehr gute Ergebnisse.

 

Nachteile der DSLR:
DSLRs nehmen das Bild eigentlich mit viel mehr Bildpunkten auf und skalieren im Videomodus auf 1920×1080 Bildpunkte oder weniger und zeichnen mit einer Farbtiefe von 4:2:0 auf. Der Schlüssel zeigt, wie stark ein Bildsignal komprimiert wurde. Optimal wären 4:4:4. Wenn ein interner Prozessor skaliert entstehen Rundungsfehler. Jede Skalierung schadet dem Bild. Schon hier kann es bei bestimmten Mustern zu Moireè-Effekten kommen oder gar zu Bildflimmern. Danach komprimieren die Geräte den Clip meist mit dem H.264-Codec. Dieser ist zwar effizient, beschränkt jedoch den Farbraum und kann in bestimmten Situationen zu Artefakten führen, das passiert beispielsweise gerne bei Feuer, Rauch oder Wasser. Die Postproduktion bekommt dann ein Bild mit weniger Farbinformationen im Video und kann nicht so einfach nachbearbeiten. Vor allem die Farbkorrektur verliert hier deutlich an Möglichkeiten. Profi-Kameras zeichnen das Bild mit 4:2:2 auf, das macht die Farbkorrektur mächtiger, die bildtechnischen Möglichkeiten größer. Außerdem erlauben nur die teuren Modelle dem Produzenten freie Hand. Die mittlere Preisklasse verweigert im Videomodus gerne tiefgehende Einstellungen. Das kann am Set schnell zu Problemen führen.

Außerdem verfügen DSLRS über einen kleinen Viewport. Sucher und Display sind meist nicht so hochwertig wie bei Profikameras. Einige Modelle zeigen das Livebild sogar mit Verzögerung. In Produktionen ist deshalb unbedingt ein hochwertiger Kontrollmonitor nötig. Nur damit kann der Produzent die Bilder bewerten. Stimmen die Farben? Passt das Licht? Zwar sind die Spiegelreflex-Kandidaten klein und handlich, sie lassen sich deshalb einfach montieren, aber auf einem Kran oder Dolly wird dieses Feature zum Graus. Zum Einen sind sie empfindlicher gegen Erschütterungen, zum Anderen ist es eine Kunst die Schärfe während einer Bewegung „nachzuziehen“. Einen automatischen Fokus bietet keine DSLR im Videomodus, hier ist eine geübte und ruhige Hand nötig. Für Profiteams gibt es hier entsprechende Zusatzhardware (beispielsweise Follow-Focus). Hier produzieren Spezialisten für Profikameras und ihre Schraub- und Montagenormen seit Jahren tolle Produkte, bei DSLR-Zubehör ist die Auswahl noch nicht so groß und einige Produkte kämpfen noch mit Kinderkrankheiten.
Erschütterungen sind leicht zu sehen und schnell zu stark für den internen Stabilisator. Die Postproduktion kann das richten, allerdings auf Kosten der Bildqualität. Inzwischen gibt es sogar Steadycam-Vorrichtungen für Spiegelreflex-Geräte, doch auch hier erschüttert jeder Knopfdruck des Kameramanns  das Gehäuse.

 

 

Zumal beschränken DSLR-Hersteller gerne die Funktionen bestimmter Modelle, um sie klar vom nächst größeren Familienmitglied abzugrenzen. So ergab ein Test der Nikon D90 auf Slashcam, dass das Videobild hier wohl mit Absicht unschärfer ausfällt. Zudem verwenden viele DSLRs auf den Karten ein Dateisystem das keine großen Dateien zulässt. Dadurch ist die Aufnahmezeit beschränkt, für eine Produktion ist dieser Umstand natürlich unbrauchbar. Professionelle Kameras, die auf Speicherkarten schreiben, etwa die JVC Pro GY-HM700, nutzen einen Zwischenspeicher und erstellen eine neue Datei mit fortlaufender Nummer.

Profis brauchen mehr Optionen

 

 

Wer mit einer DSLR zum Dreh kommt muss viel Zubehör kaufen. Für Mikrofone ist ein XLR-Eingang notwendig, diesen bietet keine DSLR. So ist ein Adapter mit umständlichem und qualitativ schlechterem Klinkenstecker für den Mikroeingang notwendig. Für das Licht braucht man einen Aufsatz, der Viewport will befestigt sein, eine Mattebox passt nur mit speziellen Adaptern. Hinzu kommen große Akkupacks (für Licht, Phantomspeisung, Viewport usw.) und ein Follow-Focus (hier wird das Angebot stark beschränkt). Schon steht der Kameramann vor einem Geflecht aus Kabeln, Geräten und zusammengesteckten Modulen, von denen einige mit Tape und Klett festgezurrt sind. Nicht gerade eine flexible Lösung und vor jedem Einsatz ein kleines Puzzle-Spiel. Da können Videojournalisten mit DSLRs ein Klagelied davon singen.

Ab jetzt gilt: Ja nichts anfassen!

 

 

Sony will mit der F3 genau in diese Nische und liefert eine Kamera die wie eine DSLR aufnimmt und Tiefenschärfe wie ein 35mm-Modell schafft, aber das Videomaterial nur mit XDCam komprimiert. Später soll ein Firmware-Update folgen, welches am HD-SDI-Ausgang unkompliziertes 10-Bit RGB mit 4:2:2 ausgibt. Das Gerät kostet jedoch ohne Optik zirka 15.000 Euro. Profibereich bleibt Profibereich.

Sony hat den Trend erkannt und wurde unter anderem schon für Porsche-Drehs eingesetzt.

 

 

Vorteile:
+Film-Look durch hohe Tiefenschärfe
+Wechselbare und relativ preiswerte Objektive
+Hohe Lichtempfindlichkeit
+Geringes Gewicht

 

Nachteile
-Bildfehler durch Skalierung des Bildes
-Aufnahmebeschränkung durch Dateisystem
-Videokompression
-Kleiner Viewport
-Anfälliger für Erschütterungen, empfindliche Führung
-Weniger Installationsmöglichkeiten (Dolly, Kran)
-Weniger Zubehör verfügbar
-Viel Zusatzausrüstung nötig (das Ergebnis ist meist ein klappriges Provisorium aus Hardware)
-Herstellerseitige Beschränkungen (in einigen Fällen sind sogar Firmware-Hacks notwendig)

 

 

Fazit:
DSLRs erzielen gute Bilder, allerdings sind die Kameras wegen ihrer kompakten Bauweise eher für den Einsatz auf dem Stativ gedacht. Zumal muss sich der Produzent im Klaren sein, dass sein Gerät bereits bei der Aufnahme das Bild komprimiert. Plötzlich tauchen wieder die alten Probleme wie der Moire-Effekt auf. Protagonisten sollten keine Kleidung mit feinen Mustern tragen und die Postproduktion wird mit deutlich schlechterem Material versorgt. Dafür erlauben selbst kleine Budgets Produktionen mit mehreren DSLRs, um Szenen parallel zu drehen, also per Multicam. Das spart teure Produktionszeit. Für Blogger und den schnellen Dreh reichen die Kameras aus, auf Stativen oder mit einem gut gebrieften Postproduktions-Team auch für Werbespots und hochwertige Produktionen. Dann natürlich mit dem entsprechenden Zubehör und Kameramännern, die viel Erfahrung haben, vor allem im Umgang mit zahlreichen Zusatzequipment, welches noch irgendwie auf, um und unter der Kamera Platz finden muss. Eine Schulterkamera kann eine digitale DSLR niemals ersetzen, dafür ist die Führung viel zu unstabil. Dazu muss sich der Kameramann in einen Steadycam-Käfig zwängen. DSLRs haben Ihre Daseinsberechtigung und sind für bestimmte Produktionen die richtige Wahl. Im Auftrag eines unerfahrenen Produzenten sind sie jedoch eine Qualitätsfalle und eine Erfahrung, die der Auftraggeber teuer bezahlt.

PAGES Media produziert sowohl mit Profikamera(s) als auch mit DSLR(s), damit jedes Projekt so umgesetzt wird, dass es zum Auftraggeber passt. Zu seiner Idee. Zu seinem Budget. (tp)



Mit Promis: LG CINEMA 3D-Event

Monday, April 4th, 2011

Im März wurden am Abend des LG CINEMA 3D-Events in München die neuesten Produkte des Herstellers aus dem 3D-Bereich vorgestellt. PAGES Media war Partner im Bereich Video. Zahlreiche Stars ließen es sich nicht nehmen, die Entwicklungen des Herstellers zu bewundern. An Produkten gab es viel zu sehen: Angefangen vom 3D-Smartphone über große 3D-TVs bis hin zum handlichen LG Pad.

Ein Großteil der Arbeit für PAGES Media wartete aber schon im Vorfeld auf das Kamerateam. Eine besondere Herausforderung war die Produktion der Einspieler. Jede Produktkategorie wurde, ganz in Hollywood-Manier, mit einem Einspieler vorgestellt. Für PAGES Media ein hartes Stück Arbeit, denn der pinkfarbene Teppich war zu pink und wurde mit einer mehrschichtigen Farbkorrektur in ein tiefes Rot umgewandelt. Außerdem musste jeder Fingerabdruck auf den brandneuen Geräten penibel entfernt werden. Das Bildmaterial wurde in der Postproduktion in die sich drehenden Geräte mit tausenden Keyframes einmontiert.

Der Award selbst, eine schwere Glaskugel mit gelasertem Logo, brachte den Kameramann ins Schwitzen und wurde für ein optimales Ergebnis in die Freiheit entlassen. Nachts, auf einer freien Wiese, wurde ein besonders punktuelles Lichtsetting aufgestellt, um den funkelnden Preis optimal einzufangen. Es hat sich gelohnt, nicht nur der Award strahlte sondern auch die Promis sowie die geladenen Gäste. Blickfang war definitiv die Kinoleinwand mit Full-HD-Material von PAGES Media.

Außerdem fing PAGES Media alle Highlights des Abends ein und war das offizielle LG-Kamerateam. Die Awards, Interviews und alle anderen Highlights landeten im offiziellen Video zum Abend, produziert von PAGES Media.

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Die Preisverleihung moderierten Collien Fernandez und Christian Tramitz. Es gab nur einen Gewinner: LG. Den Award verlieh sich das Unternehmen in den Kategorien CINEMA 3D Line-UP, Smart TV und AV-Produkte – und zwar mit einer gehörigen Portion Humor. Als Hansi Hinterseer oder Arnold Schwarzenegger führte Christian Tramitz durch die Show und ließ keinen bösen Seitenhieb auf die Kollegen aus. Auch Collien feuerte bitterböse Scherze – das Publikum lachte Tränen.

Die Presse hatte hinterher die Gelegenheit sich die Geräte vorführen zu lassen, dann wurde es Zeit für ein musikalisches Highlight. Roger Cicero gab seine besten Songs vor dem ausgewählten Publikum zum Besten. Im Interview gestand er, dass er Lust hätte, eine 3D-Blu-ray zu produzieren, so wie die Fantastischen 4.

In der gemütlichen Lounge des Filmcasinos feierten die Stars und das Publikum bis in die frühen Morgenstunden. Ein angesagter DJ versorgte die Gäste mit den richtigen Beats. An den Wänden tanzten Animationen und Filmmaterial von PAGES Media.

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Was ist ein Creative Producer?

Monday, January 31st, 2011

Auf unseren Visitenkarten steht als Berufsbezeichnung “Creative Producer”, kurz “CP”. Diese freie Berufsbezeichnung wird oft hinterfragt. In diesem Beruf fließen mehrere Aufgabenbereiche zusammen. Ein Creative Producer ist sowohl imstande ein Drehbuch zu schreiben als auch die Texte für die Sprecher zu versenden und eine Kamera zu bedienen. Bei PAGES Media schneidet der CP auch Clips – hat also Ahnung von der Post Production. Das heißt Color Grading (Farbkorrektur), Effekte und Animationen gehören zu seinen Tätigkeiten. Genau diese Vielseitigkeit spart einem Auftraggeber Geld und kann eine Produktion entscheidend verbessern.

Im klassischen und unserer Meinung nach etwas angestaubten Werdegang einer Bewegtbild-Produktion gibt es einen Produzenten, einen Redakteur, einen Kameramann und einen Cutter. Der Produzent hat die Kontakte, die Ideen und im Endeffekt das Geld für ein Projekt. Der Redakteur schreibt die Texte, denkt jedoch nicht unbedingt in Bildern. Der Kameramann filmt dann die Dinge, die der Redakteur von ihm verlangt. Oft ist der Redakteur beim Dreh nicht einmal die ganze Zeit dabei. Der Cutter erstellt aus dem Rohmaterial das Format. Wenn ihm etwas fehlt gibt es teure Zusatz-Shootings.

Der Creative-Producer vereint all diese Dinge, er kennt und verkauft die Idee wie ein Produzent, denkt beim Schreiben schon in Bildern und schönen Kameraeinstellungen, fängt diese Ideen dadurch mit der Kamera gekonnt ein, handelt aber trotzdem selbstständig und stellt sich auf neue Möglichkeiten oder Probleme beim Dreh schnell ein. Danach produziert er im Schnitt die Idee, die er am Anfang hatte. Das Endprodukt wirkt somit wie aus einem Guss, denn der CP war in jeder Phase der Produktion dabei, ganz ohne Kommunikationsschwierigkeiten, verschiedene Zuständigkeiten oder anderen Grenzen für Kreativität. Ein Unterschied, den man im fertigen Format sieht, hört und fühlt, aber nicht vierfach bezahlt.



Die Top 5 des Jahres 2010

Friday, December 31st, 2010

Liebe Freunde von PAGES Media,
hier könnte jetzt ein ellenlanges Jahreswechsel-Bla-Bla kommen, doch wir haben uns bewusst dagegen entschieden und wollen Euch lieber mit unseren besten Videos 2010 unterhalten. Damit meinen wir natürlich nicht eigene Produktionen, sondern die Videos, die wir besonders gut fanden.

Viel Spaß beim Zusehen und ein herzliches Danke für alles!

Guten Rutsch und viel Gesundheit, Freude und Erfolg in 2011 wünschen Peter, Moni & Tom

Top5 von Moni:

1. Kollektiv Turmstraße – Tristesse:
http://www.youtube.com/watch?v=11Bl-i_eJ5s
Superschönes Animevideo mit viel Aussagekraft passend zur Musik

2. Womanizer Parodie – Venetian Princess:
http://www.youtube.com/watch?v=DoP3C76ioTU
Weil es einfach gut gemacht ist und Nerds nun mal sexy sind :P

3. The Future of Publishing:
http://www.youtube.com/watch?v=Weq_sHxghcg
Weil es zum Nachdenken bringt und eine interessante Wendung hat

4. Saturday – The Whitest Kids you know:
http://www.youtube.com/watch?v=OlkRK469pYM
Weil es einen zum Lachen bringt und freie Samstage einfach toll sind!

5. Oomph! – Supernova:
http://www.myvideo.de/watch/968805/Oomph_Supernova
Weil ich die Pfeile im Video liebe … und äh … das Lied ^^

Top5 von Peter

1. Framed
http://www.youtube.com/watch?v=xS-ZpAu4c-o
Geile Bilder, super Style, verkörpert für mich diesen Sport und geht einfach unter die Haut.

2. Old Spice:
http://www.youtube.com/watch?v=uLTIowBF0kE
Die beste Kombination: knallharter „in your face“-Humor kombiniert mit einer doch eher biederen Marke – funktioniert herrlich!

3. TimeScapes:
http://vimeo.com/16369165
Rapture. Wahnsinn, wie Tom Lowe sein Handwerk beherrscht und unfassbare Aufnahmen zeigt, die man so nie zu sehen bekommt.

4. Keyboard Cat
http://www.youtube.com/watch?v=J—aiyznGQ
Einfach zum Weglachen! Der Humor ist nicht rational, die Katze, die Musik und dazu das trashige Äußere. Eine perfekte Kombo, kein Wunder, dass es ein Internet-Evergreen ist.

5. Das perfekte Haus:
http://www.das-grenzenlose-haus.de/de/ct_film.php
Ein Kurzfilm der Hornbach Baumarktkette. Schönes Beispiel für ein kreatives Team hinter einer eigentlich nicht so kreativen Firmensparte. Hornbach zeigt seit längerem, dass Kreativität großgeschrieben wird und mit dem Kurzfilm „Das perfekte Haus“ wird das alles nochmal unterstrichen.

Top5 von Tom

Ich kann die verschiedenen Genres nicht in eine Liste packen, deshalb gibt es bei mir 5x Platz 1 für meine Lieblings-Kategorien:

1. (Politisch)
http://www.youtube.com/watch?v=6xVNFEvC5ns
Den Nahost-Konflikt mit Fotos herausfordern ist mutig, kreativ und ehrenhaft!

1. (Effekte die man sehen kann)
http://www.youtube.com/watch?v=qvl7kG82EfI&hd=1
Wenn Geld keine Rolle spielt und Scheichs investieren kommt so ein atemberaubendes Video heraus.

1. (Effekte die man nicht sehen kann)
http://www.youtube.com/watch?v=_Ymkoh-vKzM
Es ist oft schwieriger Tricks zu nutzen die der Zuschauer nicht bemerkt, als ein Feuerwerk an Effekten zu zünden. Das wurde hier meisterhaft gemacht!

1. (Bestes Demoreel)
http://www.vimeo.com/10567690
Die Musik, die Superslowmo-Aufnahmen – zu diesen Produzenten schaue ich auf!

1. (Musik)
http://www.youtube.com/watch?v=KLpkXtM-VI8&hd=1
Hammer-Song, tiefsinniger Text, tolle Aufnahmen und eine Gratwanderung zwischen Happy und Düster. Klingt wie Fever-ray, weil Karin mitgemacht hat.



Frohe Weihnachten!

Thursday, December 23rd, 2010

Und los geht die stille Zeit. Wir sagen zu allen Geschäftspartnern, Kollegen und Freunden laut “Danke” für die gute Zusammenarbeit und die tollen Aufträge. Ob Drehtag, Messe, Pressestammtisch oder locker Kaffeetrinken – wir hatten eine Menge Spaß, interresante Gespräche und waren zusammen kreativ. Deshalb freuen wir uns auf ein gemeinsames 2011.

Merry Xmas und entspannte Feiertage!
Peter, Moni, Tess & Tom

“Danke” sagen wir auch mit einem Video und wären nicht PAGES Media, wenn es ein ganz normaler Weihnachtsgruß wäre.

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PS: Bei diesem Dreh wurden keine Zimtsterne verletzt, lediglich verputzt, vernascht, verschlungen, gebissen und genossen.



Bewegungen erkennen

Wednesday, December 15th, 2010

Seit kurzem beschäftigen wir uns mit Motion-Tracking. Das Verfahren erkennt Bewegungen in Videos und eignet sich sowohl für Sportveranstaltungen, Events als auch Imagefilme. Motiontracking bietet auch neue künstlerische Herangehensweisen. Effekte, Filter und Renderings lassen sich an den Bewegungspfad knüpfen. So erscheinen im Eishockey Namen, Nummer und Team über dem Spieler, während einer Fahrt durch eine belebte Straße lassen sich die Namen der Geschäfte einblenden oder Special-Effects wie das Hologramm-Papier in unserem Video lassen sich verwirklichen. Im Clip zeigen wir ein paar einfache Beispiele für Motiontracking und wir brennen darauf, die neuen Möglichkeiten  schon bald in einem der kommenden Produktionen einzusetzen.

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Lexware Händler-Event in Landshut

Tuesday, November 23rd, 2010

Heute Abend begleitet das PAGES-Media-Kamerateam einen Händler-Event von Lexware im VW-Zentrum in Landshut.
Lexware bietet Kunden und Interessenten an, sich bei diesem Event kostenlos über die Gesetzesänderungen zum Jahreswechsel und die daraus resultierenden Updates und Änderungen in den Lexware-Produkten
zu informieren. Das geschulte Fachpersonal geht dabei gezielt auf die Bedürfnisse der Unternehmer ein und zeigt praktische Beispiele. Insgesamt veranstaltet Lexware 430 solche Events an 190 Orten und es haben sich über 14.000 Interessenten registriert.

PAGES Media wird mit den Vertretern von Lexware und den Besuchern der Veranstaltung sprechen und das Event in Bewegtbild festhalten.



Elite Report 2011

Wednesday, November 17th, 2010

 

Der Elite Report bewertet Banken und Vermögensverwaltungsspezialisten aus Deutschland, Österreich, Luxemburg, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. Die Auszeichnung vom Handelsblatt hat sich im deutschsprachigen Raum als Bewertungsinstrument der Finanzdienstleistungsbranche etabliert. Die Bewertung beruht auf einem Fragebogen und verdeckten Servicetests. Diesen November findet die Auszeichnung in München statt und PAGES Media begleitet die Verleihung mit der Kamera, führt Interviews und produziert daraus einen Sieger-Clip. Wir freuen uns auf ein großes Event in München, interessante Namen aus der Branche und eine atemberaubende Location.